Über uns

Trainingsplan

SunMuDo
Zusätzliche Angebote
Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie
Montag

14.30 – 16.30 Uhr
öffentl. Bürozeit


17.00 – 18.00 Uhr
SunMuDo-Training


18.30 – 20.00 Uhr
Zen-Meditation

Dienstag

10.00 – 11.00 Uhr
Taiji-Chan-Basiskurs*


16.00 – 18.00 Uhr
öffentl. Bürozeit


16.30 – 17.30 Uhr
SunMuDo-Kindertraining*


18.00 – 18.30 Uhr
Tee-Runde


18.30 – 20.00 Uhr
SunMuDo-Training


Mittwoch

10.00 – 11.30 Uhr
Taiji-Chan-Aufbaukurs*


17.00 – 18.00 Uhr
SunMuDo-Training


18.30 – 20.00 Uhr
Fortgeschrittenen Training
ab Grünband


20.15 – 21.30 Uhr
Yoga für Kampfkünstler & Athleten*


Donnerstag

08.30 – 10.00 Uhr
SunMuDo-Training Schwerpunkt Yoga


10.30 – 12.30 Uhr
öffentl. Bürozeit

18:30 – 20.00 Uhr
Selbstverteidigungstraining bei Kai Hacker*

Freitag

15.30 – 16.30 Uhr
Dan-Gespräche

16.45 – 17.45 Uhr
Dan-Training
ab Schwarzband


18.00 – 18.30 Uhr
Tee-Runde


18.30 – 20.00 Uhr
SunMuDo-Training

Samstag

Sonntag

17.30 – 20.00 Uhr
Training mit Stock, Schwert und Bogen mit Elisabeth Thewes*


Trainingsplan – Das gemeinsame Training entfällt für die Zeit der Covid 19 -Krise

* NEU Trainingsplan während der neuen Covid 19 Regelung

* Hygiene-Konzept Deutsche Sunmudo-Schule Felsentor e.V.

 

Stand: 8.6.2020

in Anlehnung an

das Rahmenhygienekonzept Sport vom 29. Mai 2020, Az. G51b-G8000-2020/122-346 und ein Telefonat von Axel Zeman mit dem Gesundheitsamt GAP am 5.6.2020

 

Lehrer, Trainer, Personal, Trainierende und sonstige Nutzer werden über das folgende Hygiene-Konzept und die Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen informiert und geschult.

 

  1. Einhaltung der Mindestabstandsregel von 1,5 Metern Indoor wie Outdoor, einschließlich Sanitäranlagen, sowie beim Betreten und Verlassen der Trainingsanlagen. Die Nichteinhaltung der Mindestabstandsregel von 1,5 Metern ist nur den Personen gestattet ist, für die die allgemeine Kontaktbeschränkung nicht gilt (z. B. Personen des eigenen Hausstands).
  2. Gruppengrößen
    Outdoor: Die Gruppengröße ist auf 20 Personen beschränkt.Indoor: Im Dojang (Trainingsräumen) sind die Abstände einzuhalten. Bei größeren Gruppen teilen wir die Gruppen, gehen nach draußen bzw nutzen bei Regen auch den zweiten Trainingsraum, um die Abstände sicherzustellen. Sollten die Gruppen größer als die üblichen 3-10 Personen werden, werden wir ein Anmeldesystem einführen.
  3. Es wird kontaktlos trainiert zwischen Schülern und zwischen Schülern und Trainern.
  4. Indoor sind die Trainingseinheiten auf 60 Minuten Dauer beschränkt. In Pausen zwischen Trainingseinheiten wird ein vollständiger Luftaustausch durch Lüften sichergestellt.
  5. Die Trainierenden sind angehalten, auf die regelmäßige Händehygiene entsprechend den allgemeinen Corona-Empfehlungen zu achten. Seifenspender und Einmalhandtücher stehen in der Toilette bereit, ebenso Desinfektionsmittel.
  6. Beim Betreten der Anlage, insbesondere im Eingangsbereich, sowie in Sanitärbereichen (WC-Anlagen), ist eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  7. Umkleiden und Duschen sind geschlossen. Die Trainierenden sind angehalten, umgezogen zum Training zu erscheinen.
  8. Bewirtung mit Tee, Keksen oder sonstigem findet nicht statt. Trainierende sind angehalten, eigene Getränkebehälter mitzubringen.
  9. Es ist möglichst das eigene Trainingsgerät (Stöcke, Sitzkissen, Blöcke etc) mitzubringen. Wer Schulgerät benutzt, desinfiziert dieses nach der Nutzung. Desinfektionsmittel wird bereitgestellt.
  10. Ausgeschlossen vom Training sind
    • Personen mit Kontakt zu COVID-19-Fällen in den letzten 14 Tagen
    • Personen mit unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischen Symptomen jeder Schwere
  1. Reinigungskonzept:
    Türklinken und Toilette werden nach den Trainingseinheiten mit Desinfektionsspray gereinigt. Trainingsgerät wird nach Nutzung vom Nutzer desinfiziert.

Die Trainingsräume erfahren eine gründliche, wöchentliche Reinigung und Desinfizierung.

  1. Lüftung: Die gegebenen Möglichkeiten der Durchlüftung aller Räumlichkeiten, die dem Aufenthalt von Personen dienen, werden genutzt. Das beinhaltet offene Türen wie Fenster während des Trainings und – falls dies wetter-, trainings- oder temperaturbedingt nicht möglich ist –  Durchlüftung vor, in kurzen Intervallen während und nach dem Training.

13. Die Trainer führen Anwesenheitslisten. Bei Nicht-Vereinsmitgliedern (Gästen) sind Kontaktdaten entsprechend den gesetzlichen Regelungen einzuholen, sowie Information über die gesetzeskonforme Nutzung und Löschung derselben bereitzustellen

* Taiji-Chan-Kurs mit Meister Lich Ngyuen, Gebühr 120 € für 12 aufeinanderfolgende Einheiten, Einstieg jederzeit möglich

* SunMuDo-Kindertraining mit Carolyn Magiera

* Yogakurs für Kampfkünstler und Atlethen mit Birgit Jäckel, Gebühr 80 € für 10er Karte ( 6 Monate gültig)

* Selbstverteidigungstraining mit Kai Hacker / Dauerhaftes Trainingskonzept mit realistischen Szenarien, Gebühr 45 €/Monat oder 10-Karte 150 €

* Training mit Stock, Schwert und Bogen mit Elisabeth Thewes

* SunMuDo-Zehnerkarte für Fördermitglieder 100€ 

SunMuDo e. V.
Zusätzliche Angebote
Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie
Montag

14.30 – 16.30 Uhr
öffentl. Bürozeit


17.00 – 18.00 Uhr
Haupttraining


18.30 – 20.00 Uhr
Zen-Meditation

Dienstag

10.00 – 11.00 Uhr
Taiji-Chan-Basiskurs*


16.00 – 18.00 Uhr
öffentl. Bürozeit


16.30 – 17.30 Uhr
SunMuDo-Kindertraining*


18.00 – 18.30 Uhr
Tee-Runde


18.30 – 20.00 Uhr
SunMuDo-Training


Mittwoch

10.00 – 11.30 Uhr
Taiji-Chan-Aufbaukurs*


17.00 – 18.00 Uhr
Haupttraining


18.30 – 20.00 Uhr
Fortgeschrittenen Training
ab Grünband


20.15 – 21.30 Uhr
Yoga für Kampfkünstler & Athleten*


Donnerstag

08.30 – 10.00 Uhr
Frühtraining (Yoga, Taiji, Qigong)


10.30 – 12.30 Uhr
öffentl. Bürozeit

18:30 – 20.00 Uhr
Selbstverteidigungstraining bei Kai Hacker*

Freitag

16.45 – 17.45 Uhr
Dan-Training
ab Schwarzband


18.00 – 18.30 Uhr
Tee-Runde


18.30 – 20.00 Uhr
Haupttraining

Samstag

Sonntag

17:30 – 20:00 Uhr
Training mit Stock, Schwert und Bogen mit Elisabeth Thewes


Geschichtliche Wurzeln der Kampfkunst SunMuDo

Der ursprüngliche Name der SunMuDo-Kampfkunst war ‚Kum Kang Young Gran’ und bedeutet Tor/Einsicht zum Diamant/wahre Natur – Weg. Wie der Name sagt, beschreiten die Trainierenden in der Ausbildung den ‚ZEN’ als ‚DO’.

Im Training zur Entwicklung körperlicher Fähigkeiten wird mit jedem aufsteigenden Schwierigkeitsgrad die Harmonisierung von Körper und Geist vereint mit der Atmung vertieft. Gleichzeitig wird durch Geistestraining und Meditation die Anhaftung an weltliches Leid gelockert. Beides zusammen führt mit der Zeit zu Erfahrungen der eigenen wahren Natur.

Die Kampfkunst und gleichzeitig Lehre des heutigen SunMuDo geht zurück bis ca. 500 v.Chr. als Buddha Shakyamuni (Siddharta Gautama) im Grenzgebiet zwischen dem heutigen Indien und Nepal lebte und wurde über Generationen von buddhistischen Mönchen und Familien weitergegeben.

Der Überlieferung nach wurden Mönche des Shaolinklosters ursprünglich in Kampftechniken ausgebildet, um Raubüberfälle abzuwehren und um sich gegen den Angriff wilder Tiere verteidigen zu können.

Im 5. Jahrhundert n. Chr. kam der buddhistische Gelehrte Bodhidharma (um 440 – um 528) aus Persien oder Indien zum Kloster der Shaolinmönche. Durch ihn inspiriert wurden die Kampftechniken zum Kung Fu weiterentwickelt und die altüberlieferten taoistischen Energieübungen des Taiji-Quan und Qigong einbezogen. Die Übungen sollten für die Mönche ein Ausgleich und eine Unterstützung bei ihrem andauernden Geistestraining sein.
Aus der Mischung von Geistestraining, buddhistischer Weisheitslehre, Körper- und Energieübungen sowie verschiedenen Atemtechniken entstand die Kunst der Shaolin, die Selbstdisziplin, Hingabe, altruistisches Verhalten, körperliche und mentale Stärke fördert.

Während des Silla-Königreiches (57 v. Chr. – 935 n.Chr.) – vermutlich im 3. Jahrhundert – kamen die Lehre und die Kampfkunst durch Shaolin-Mönche auch nach Korea und beeinflussten maßgeblich den Hwarang-Do. Der Name Hwarang bedeutet hier ‚die Blüte der Jugend’ und bezieht sich auf Elitekrieger, die von Familien der herrschenden Oberschicht gestellt wurden.

Zur Zeit des Goreyeo Königreiches (935 – 1392 n.Chr.) wurde die Zen-Kampfkunst, die zunächst der koreanischen Oberschicht vorbehalten war und die inzwischen auch traditionelle koreanische Kampfkunsttechniken mit einbezog, auf Mönchs-Soldaten übertragen. Koreanische Mönche hatten zu dieser Zeit sowohl die Aufgabe, das Volk spirituell anzuleiten als auch als Soldaten das Volk vor eindringenden Fremdmächten wie Mongolen und Japaner zu schützen.
Bis in das Reformjahr 1894 während des Joseon-Königreiches (1392 – 1910) wurden buddhistische Mönche ermutigt die Zen-Kampfkunst zu erlernen.

Mit voranschreitender Modernisierung im ausgehenden 19. Jahrhundert wurde diese Tradition vernachlässigt.
Während der japanischen Besatzung Koreas (1905 – 1945) wurde jegliche Ausübung von Kampfkünsten verboten. Das Wissen konnte nur im Verborgenen weitergegeben werden.

Yang-Ik Sunim, ein Mönch aus dem Beomeosa-Tempel im Süden Koreas, belebte nach Kriegsende die Kampfkunst erneut und systematisierte die überlieferten Techniken und Übungen. Sein Schüler und heutige Großmeister Joeg-Un Seol Sunim brachte in den 1970er Jahren das gesamte Wissen in den weiter nördlich gelegenen Golgulsa-Tempel. Zum ersten Mal wurde es dort einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht und gelehrt.
1984 änderte Joeg-Un Seol Sunim den Namen Kum Kang Young Gran in das heute gebräuchliche SunMuDo. Er baute den Golgulsa-Tempel Anfang der 1990er Jahre zum spirituellen Zentrum der SunMuDo-Lehre und -Kampfkunst aus.

Heute wird SunMuDo nicht nur in großen koreanischen Städten wie Seoul, Busan und Daegu gelehrt, sondern auch in den USA, Kanada, Frankreich (Toulouse) und Deutschland (Garmisch-Partenkirchen).

Koreanische SunMuDo-Praktizierende beschreiben, dass man durch körperliche Bewegung verbunden mit gleichzeitiger Geistesruhe einen höheren Bewusstseinszustand erreichen kann. SunMuDo ist in der Tat ein Weg (DO) ZEN zu praktizieren.

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