Über uns

Trainingsplan

SunMuDo e. V.
Taiji-Chan-Schule
Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie
Montag

14.00 – 15.00 Uhr
Dangespräche 1


14.30 – 16.30 Uhr
öffentl. Bürozeit


15.30 – 16.30 Uhr
Dangespräche 2


17.00 – 18.00 Uhr
Haupttraining


18.30 – 20.00 Uhr
Zen-Meditation

Dienstag

10.00 – 11.30 Uhr
Taiji-Chan-Basiskurs*


17.00 – 18.00 Uhr
Vortraining


18.00 – 18.30 Uhr
Tee-Runde


18.30 – 20.00 Uhr
Grundlagen- und Basistraining


19.00 – 20.30 Uhr
Mitarbeitertraining

Mittwoch

10.00 – 11.30 Uhr
Taiji-Chan-Aufbaukurs*


17.00 – 18.00 Uhr
Vortraining


18.30 – 20.00 Uhr
Fortgeschrittenen Training
ab Grünband

Donnerstag

07.00 – 08.00 Uhr
Frühtraining für MitarbeiterInnen


08.30 – 10.00 Uhr
Frühtraining (Yoga, Taiji, Qigong)


10.30 – 12.30 Uhr
öffentl. Bürozeit

Freitag

16.45 – 17.45 Uhr
Dan-Training
ab Schwarzband


18.00 – 18.30 Uhr
Tee-Runde


18.30 – 20.00 Uhr
Haupttraining

* Taiji-Chan-Kurs mit Meister Lich Ngyuen, Gebühr 120 € für 12 aufeinanderfolgende Einheiten, Einstieg jederzeit möglich
Im Mai finden keine Kurse statt.

SunMuDo e. V.
Taiji-Chan-Schule
Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie
Montag

14.00 – 15.00 Uhr
Dangespräche 1


14.30 – 16.30 Uhr
öffentl. Bürozeit


15.30 – 16.30 Uhr
Dangespräche 2


17.00 – 18.00 Uhr
Haupttraining


18.30 – 20.00 Uhr
Zen-Meditation

Dienstag

10.00 – 11.30 Uhr
Taiji-Chan-Basiskurs*


17.00 – 18.00 Uhr
Vortraining


18.00 – 18.30 Uhr
Tee-Runde


18.30 – 20.00 Uhr
Grundlagen- und Basistraining


19.00 – 20.30 Uhr
Mitarbeitertraining

Mittwoch

10.00 – 11.30 Uhr
Taiji-Chan-Aufbaukurs*


17.00 – 18.00 Uhr
Vortraining


18.30 – 20.00 Uhr
Fortgeschrittenen Training
ab Grünband

Donnerstag

07.00 – 08.00 Uhr
Frühtraining für MitarbeiterInnen


08.30 – 10.00 Uhr
Frühtraining (Yoga, Taiji, Qigong)


10.30 – 12.30 Uhr
öffentl. Bürozeit

Freitag

16.45 – 17.45 Uhr
Dan-Training
ab Schwarzband


18.00 – 18.30 Uhr
Tee-Runde


18.30 – 20.00 Uhr
Haupttraining

Geschichtliche Wurzeln der Kampfkunst SunMuDo

Der ursprüngliche Name der SunMuDo-Kampfkunst war ‚Kum Kang Young Gran’ und bedeutet Tor/Einsicht zum Diamant/wahre Natur – Weg. Wie der Name sagt, beschreiten die Trainierenden in der Ausbildung den ‚ZEN’ als ‚DO’.

Im Training zur Entwicklung körperlicher Fähigkeiten wird mit jedem aufsteigenden Schwierigkeitsgrad die Harmonisierung von Körper und Geist vereint mit der Atmung vertieft. Gleichzeitig wird durch Geistestraining und Meditation die Anhaftung an weltliches Leid gelockert. Beides zusammen führt mit der Zeit zu Erfahrungen der eigenen wahren Natur.

Die Kampfkunst und gleichzeitig Lehre des heutigen SunMuDo geht zurück bis ca. 500 v.Chr. als Buddha Shakyamuni (Siddharta Gautama) im Grenzgebiet zwischen dem heutigen Indien und Nepal lebte und wurde über Generationen von buddhistischen Mönchen und Familien weitergegeben.

Der Überlieferung nach wurden Mönche des Shaolinklosters ursprünglich in Kampftechniken ausgebildet, um Raubüberfälle abzuwehren und um sich gegen den Angriff wilder Tiere verteidigen zu können.

Im 5. Jahrhundert n. Chr. kam der buddhistische Gelehrte Bodhidharma (um 440 – um 528) aus Persien oder Indien zum Kloster der Shaolinmönche. Durch ihn inspiriert wurden die Kampftechniken zum Kung Fu weiterentwickelt und die altüberlieferten taoistischen Energieübungen des Taiji-Quan und Qigong einbezogen. Die Übungen sollten für die Mönche ein Ausgleich und eine Unterstützung bei ihrem andauernden Geistestraining sein.
Aus der Mischung von Geistestraining, buddhistischer Weisheitslehre, Körper- und Energieübungen sowie verschiedenen Atemtechniken entstand die Kunst der Shaolin, die Selbstdisziplin, Hingabe, altruistisches Verhalten, körperliche und mentale Stärke fördert.

Während des Silla-Königreiches (57 v. Chr. – 935 n.Chr.) – vermutlich im 3. Jahrhundert – kamen die Lehre und die Kampfkunst durch Shaolin-Mönche auch nach Korea und beeinflussten maßgeblich den Hwarang-Do. Der Name Hwarang bedeutet hier ‚die Blüte der Jugend’ und bezieht sich auf Elitekrieger, die von Familien der herrschenden Oberschicht gestellt wurden.

Zur Zeit des Goreyeo Königreiches (935 – 1392 n.Chr.) wurde die Zen-Kampfkunst, die zunächst der koreanischen Oberschicht vorbehalten war und die inzwischen auch traditionelle koreanische Kampfkunsttechniken mit einbezog, auf Mönchs-Soldaten übertragen. Koreanische Mönche hatten zu dieser Zeit sowohl die Aufgabe, das Volk spirituell anzuleiten als auch als Soldaten das Volk vor eindringenden Fremdmächten wie Mongolen und Japaner zu schützen.
Bis in das Reformjahr 1894 während des Joseon-Königreiches (1392 – 1910) wurden buddhistische Mönche ermutigt die Zen-Kampfkunst zu erlernen.

Mit voranschreitender Modernisierung im ausgehenden 19. Jahrhundert wurde diese Tradition vernachlässigt.
Während der japanischen Besatzung Koreas (1905 – 1945) wurde jegliche Ausübung von Kampfkünsten verboten. Das Wissen konnte nur im Verborgenen weitergegeben werden.

Yang-Ik Sunim, ein Mönch aus dem Beomeosa-Tempel im Süden Koreas, belebte nach Kriegsende die Kampfkunst erneut und systematisierte die überlieferten Techniken und Übungen. Sein Schüler und heutige Großmeister Joeg-Un Seol Sunim brachte in den 1970er Jahren das gesamte Wissen in den weiter nördlich gelegenen Golgulsa-Tempel. Zum ersten Mal wurde es dort einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht und gelehrt.
1984 änderte Joeg-Un Seol Sunim den Namen Kum Kang Young Gran in das heute gebräuchliche SunMuDo. Er baute den Golgulsa-Tempel Anfang der 1990er Jahre zum spirituellen Zentrum der SunMuDo-Lehre und -Kampfkunst aus.

Heute wird SunMuDo nicht nur in großen koreanischen Städten wie Seoul, Busan und Daegu gelehrt, sondern auch in den USA, Kanada, Frankreich (Toulouse) und Deutschland (Garmisch-Partenkirchen).

Koreanische SunMuDo-Praktizierende beschreiben, dass man durch körperliche Bewegung verbunden mit gleichzeitiger Geistesruhe einen höheren Bewusstseinszustand erreichen kann. SunMuDo ist in der Tat ein Weg (DO) ZEN zu praktizieren.

Unsere Partner